Leseprobe 2. Seite

Bereits einige Zeit vor dem Weihnachtsfest ist Karin ganz schön aufgeregt.
Ungeduldig fragt sie ihre Eltern immer wieder, wann der Weihnachtsmann endlich die Geschenke vorbeibringt.
Nur gut, dass es in der letzten Nacht stark geschneit hat. So kann sich Karin heute beim Rodeln austoben. Auf ihrem hellgrünen Holzschlitten saust sie durch den Schnee - und vergisst dabei völlig, an Weihnachten zu denken.
Leseprobe 3. Seite

Am Nachmittag dieses Tages baut Karin dann zusammen mit ihren beiden Freunden einen wirklich prächtigen Schneemann.
Die Kinder beginnen ihre schwierige Arbeit damit, dass sie zunächst einen großen, festen Schneeball formen. Diese Kugel rollen sie anschließend langsam und sehr vorsichtig über den schneebedeckten Rasen.
Mit jeder Umdrehung wird die weiße Kugel dicker und dicker, weil immer mehr von dem in der vergangenen Nacht reichlich gefallenen Neuschnee an ihr haften bleibt. Auf diese Weise entsteht allmählich das mächtige Unterteil des Schneemannes.
Leseprobe 4. Seite

Nachdem sie diesen Teil ihrer Arbeit schließlich beendet haben, rollen Karin und ihre beiden Freunde einen zweiten festen Schneeball an einer noch unberührten Stelle des Rasens behutsam über den vom weißen Schnee bedeckten Boden. Diese Kugel wird nicht ganz so groß werden wie die erste - sie ist nämlich für den Oberkörper des Schneemannes vorgesehen.
Nachdem Karin und ihre Freunde den Oberkörper des Schneemannes auf das Unterteil gesetzt haben, beginnt die Feinarbeit. An mehreren Stellen muss der Schneebauch noch etwas abgerundet werden, an der Rückseite müssen die Kinder noch etwas Schnee in die Unebenheiten und Löcher stopfen.
Karin und ihre Freunde sind mit Feuereifer bei der Sache. Jedes Kind gibt sich die allergrößte Mühe.
So nimmt der mächtige weiße Schneemann langsam Gestalt an.